Durch Angriffe wie beispielsweise Emotet, Revil und auch Solarwinds wurde eindrücklich demonstriert, dass klassischer signaturbasierter Virenschutz nicht ausreichend schützt. Moderne Schutzstrategien können an vielen Stellen ansetzen: auf dem Arbeitsplatz der Anwender, auf Gateways, im Netzwerk oder in der Cloud. Zahlreiche technische Ansätze sollen dort die Übertragung, die Infektion oder die schädlichen Auswirkungen von Malware verhindern oder zumindest erkennen.
Nach einer Einleitung mit Hintergründen zur Bedrohungslage und Beispielen wichtiger Vorfälle werden in dem Workshop die heutigen Techniken zum Schutz im Detail vorgestellt und ihre Wirksamkeit ebenso wie ihre Grenzen erläutert. Themen wie Whitelisting, Exploit Mitigation, virtualisierungsbasierte Sicherheit oder Browser Isolation werden dabei ebenso erläutert wie die aktuellen Buzzwords EDR, XDR, Zero Trust oder SASE.
Als Abschluss wird eine Methodik vorgestellt, um die eigene Sicherheit im Dschungel der vielen Techniken, Hersteller und Produkte nachvollziehbar zu bewerten und daraus transparente und sinnvolle Verbesserungen abzuleiten.