Unternehmen weltweit haben seit Jahren mit einem kontinuierlichen Anstieg gefährlicher Cyberangriffe zu kämpfen. Social Engineering gehört dabei zu den gefährlichsten Angriffsvektoren für Cyber-Attacken. 85% aller Sicherheitsverletzungen werden durch menschliches Zutun verursacht.
Nach der russischen Aggression und Putins Invasion in die Ukraine erleben wir auch im digitalen Raum eine neue „Qualität“ der Bedrohung. Bislang sind wir davon ausgegangen, dass in Russland agierende Cyber-Kriminelle durch die Staatsführung zumindest nicht an ihren Aktivitäten im Westen gehindert wurden.
Nun müssen wir uns darauf vorbereiten, dass Angriffe auf alle Bereiche unserer Gesellschaft – kritische Infrastrukturen, der öffentliche Sektor, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen - gezielt und neben kriminellen Motiven auch mit der Absicht der Desinformation und Destabilisierung unserer Gesellschaft durchgeführt werden.
Wie können und müssen wir darauf reagieren? Das Vogel-Strauss-Motto: „Uns wird schon nichts passieren“ hat spätestens seit dem 24. Februar 2022 ausgedient. Ebenso wie der Irrglaube, dass technische Maßnahmen allein uns ausreichenden Schutz bieten. Sicherheit geht alle an und Cyber-Sicherheit bedeutet gleichermaßen nationale Sicherheit.
Zusätzlich zu Firewalls, Virenscanner & Co. gehört im Kontext der Cyber-Sicherheit auch der "Faktor Mensch". So müssen auch Unternehmen, wollen sie das Risiko ihrer Mitarbeiter manipuliert und ausgespäht zu werden, reduzieren, deren Sicherheits- und Risikobewusstsein stärken und schärfen. Dafür benötigen sie ein wirkungsvolles und nachhaltiges Security Awareness Training. Kurz: Sie benötigen eine starke Human Firewall.
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