Security Awareness – unverhandelbar für eine sichere Zukunft? Das ist Schnee von gestern. Die Zukunft ist schon da – das sollten spätestens seit dem 24.2.2022 auch diejenigen begriffen haben, die bislang der Meinung waren, dass ohnehin keiner auf Phishing Mails klickt und Putin ein „lupenreiner Demokrat“ ist.
Tatsächlich für viele nach wie vor überraschend: Digitale Sicherheit ist nationale Sicherheit. Und dabei ist das kein Thema allein für Sicherheitsexperten und Sicherheitsbehörden, sondern für jeden Einzelnen. Denn unsere Welt ist komplex vernetzt, wir alle sind mit unseren digitalen Devices kleine Bausteinchen darinnen.
Der russische Präsident droht den westlichen Verbündeten mit Konsequenzen, „die sie in ihrer Geschichte noch nie erlebt haben“, sollte der Westen in den Ukraine-Krieg eingreifen.
Alle Welt denkt also sofort an Atomwaffen. Konventionelle, analoge Gefahren, die wir seit Jahrzehnten einzuschätzen wissen. Kaum jemand aber denkt an die von Putin und seinen Geheimdiensten installierten Troll-Fabriken.
Technisch können wir alles denkbar Mögliche tun, um uns abzusichern. Das ist auch gut so! Aber keine Technik schützt uns zu 100%. Es braucht zwingend die Wachsamkeit und die Sensibilität eines jeden Einzelnen von uns. Also tun wir das einzig richtige: Schulen wir die Anwender, machen wir sie fit, üben wir digitale Gefahren mit Simulationen genauso wie den Feueralarm. Und denken wir daran, dass es ein kleiner Baustein unserer nationalen Sicherheit ist.